Jetzt aktiv werden für die Tiere an Bord der "Spiridon II"

Spiridon II: Jetzt Hilfe für die Tiere fordern

Seit Tagen beschäftigt uns der Fall der Spiridon II praktisch Tag und Nacht. Nach einer einmonatigen Reise aus Uruguay sass der Frachter ab dem 22. Oktober mit fast 3000 Rindern an Bord fast einen Monat lang vor der türkischen Küste fest. Die Tiere - die Hälfte von ihnen trächtig - durften wegen Problemen mit den Papieren nicht ausgeladen werden.

Zusammen mit unserer Partnerorganisation Tierschutzbund Zürich (TSB) haben wir alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um die Behörden dazu zu bringen, die Tiere zu retten und die Kranken von ihrem Leid zu erlösen. Daneben haben wir die Medien und die Öffentlichkeit informiert und so den Druck gesteigert.

Dank dieser Intervention durfte das Schiff am 9. November zwar kurz anlegen und Futter und Wasser nachladen – die Tiere mussten jedoch an Bord bleiben. Viele Mütter gebaren ihre Kälber an Bord, viele Tiere starben. Auf Deck stapelten sich Säcke mit den toten Körpern.

Am Freitagabend (14. November) dann der Schock: Das Schiff ist wieder unterwegs zurück nach Uruguay, ohne die Tiere aus- oder mehr Futter nachzuladen. Für die Rinder ist das ein Todesurteil! 

Kurzes Zeitfenster

Wir dürfen diese Tiere nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Jetzt ist der Moment, um Druck zu machen. 

Die Spiridon II bleibt noch etwa eine Woche in europäischen Gewässern. Das Zeitfenster, in dem wir eingreifen können, ist winzig.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese Tiere nicht völlig unbemerkt sterben – und den Druck erhöhen, damit solche Transporte endlich gestoppt werden! 

Unterschreiben Sie unsere Forderung an die Welttiergesundheitsorganisation WOAH. Wir werden der Organisation die gesammelten Unterschriften in den nächsten Tagen übermitteln. Gleichzeitig arbeiten wir im Hintergrund mit Hochdruck weiter, um die zuständigen Stellen dazu zu bewegen, das Schiff Spiridon II unverzüglich aus dem Verkehr zu ziehen und die geschwächten und kranken Tiere von ihrem Leid zu erlösen. 

Aufruf an die Welttiergesundheitsorganisation WOAH:

«Bitte helfen Sie den Tieren auf der Spiridon II»

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