27. Januar 2026

Tiertransporte auf See im Fokus – Maria Boada Saña referiert auf Konferenz in Paris

Maria Boada Saña erklärt den Teilnehmenden, warum Tiere beim Schiffstransport nicht nur in Ausnahmefällen, sondern systemisch leiden.

Vergangene Woche hat eine Fachkonferenz im Palais du Luxembourg in Paris Einblicke in die Realität von Lebendtiertransporten auf See gewährt. Unsere Projektleiterin für Schiffstransporte, Maria Boada Saña, hat dort als Expertin die strukturellen Ursachen des Tierleids bei EU-Exporten per Schiff aufgezeigt.

26. Januar 2026

OE24.TV berichtet über unsere Recherche zu Blutfarmen in Südamerika

Das OE24.TV-Tierschutzmagazin „Unsere Tiere“ berichtet über unsere investigative Recherche zu Blutfarmen in Uruguay und Argentinien. Das Mercosur-Abkommen soll den Handel zwischen der EU und Ländern wie Argentinien und Uruguay erleichtern – verbindliche Tierschutzstandards entlang der Produktionsketten sind darin jedoch nicht vorgesehen. Genau vor…

15. Januar 2026

Gemeinsamer Brief an Bundesminister Rainer: Wir fordern PMSG-Verbot in Deutschland

Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund appellieren an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), die Gewinnung, Anwendung und den Import des Fruchtbarkeitshormons PMSG zu verbieten. Unsere Recherchen belegen wiederholt schweres Tierleid auf Blutfarmen in Südamerika und Island – ein Verzicht auf das Hormon ist sowohl…

13. Januar 2026

Neuer Film über das Leid der Blutstuten in Südamerika

Nach über zwei Jahren Recherche veröffentlichen wir einen neuen Film über das Leid der Blutstuten in Uruguay und Argentinien. Unsere Dokumentation zeigt, wie trächtige Stuten in Uruguay und Argentinien ausgebeutet werden. Zwang, Panik und unbehandelte Verletzungen gehören zum Alltag. Renommierte Expertinnen und Experten ordnen die Aufnahmen aus…

12. Januar 2026

Artikel über Blutfarmen im Magazin des Österreichischen Islandpferdeverbands

Der Österreichische Islandpferdeverband berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Verbandsmagazins „Islandpferde in Österreich“ über unsere Recherchen in Island. Gerade mit Blick auf das Schicksalsjahr 2026 für die Blutstuten ist diese Aufmerksamkeit besonders wertvoll. Denn nun müssen Regierung und Veterinärbehörde entscheiden, ob sie das grausame…

30. Dezember 2025

Tiertransporte per Schiff: Medien greifen offenen Brief an die IMO auf

Die Flotte der rund 110 Tiertransportschiffe ist im Schnitt deutlich älter und wesentlich gefährlicher als übrige Handelsschiffe. Das bringt regelmässig Tiere in Gefahr.

Mehrere Medien berichten über unseren offenen Brief an die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO). Gemeinsam mit 35 weiteren Tierschutzorganisationen aus aller Welt fordern wir verbindliche internationale Regeln für Tiertransportschiffe. Anlass sind wiederholte schwere Unglücke auf See sowie die alarmierende Situation einer überalterten…

23. Dezember 2025

Einsatz für die Lämmer in Italien

Die letzten Tage waren wir zwischen Slowenien und Italien unterwegs, um Lämmertransporte zu kontrollieren. Insgesamt haben wir neun LKWs überprüft. Abgesehen von kleineren Verstößen – etwa zu niedriger Deckenhöhe oder Tränken, die für Lämmer ungeeignet sind – konnten wir keine gravierenden Missstände feststellen. Das überrascht uns positiv, denn in…

11. Dezember 2025

Brief an IMO: Zusammen mit 35 weiteren Organisationen fordern wir dringende internationale Regeln für Tiertransportschiffe

Gemeinsam mit 35 weiteren Tierschutzorganisationen fordern wir die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf, endlich verbindliche internationale Vorschriften für Tiertransportschiffe einzuführen. Grund ist die zunehmende Zahl an Vorfällen und eine immer älter werdende Flotte von Tiertransportschiffen. Dies gefährdet Tiere, Menschen, die…

28. November 2025

Spiridon II: Mindestens 340 tote Tiere – die Überlebenden in Libyen ausgeladen

Das "Schiff des Grauens", die Spiridon II, vor Anker in der Türkei (Bild vom 10. November 2025).

Eine solche Tragödie darf sich nie wiederholen. Wir haben die Unterschriften bei der WOAH eingereicht und fordern eine Untersuchung des Falls sowie ein Verbot des Transports lebender Tiere auf hoher See!