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Stopp für Qualhormon PMSG

Island: Schluss mit dem Blutgeschäft

Die Zahlen sprechen eine klare, eine brutale Sprache: 119 Blutfarmen, über 5.300 Blutstuten, über 5.000 Fohlen für die Schlachthöfe. Einziger Grund ist die Gewinnung des Blutproduktes PMSG. Ein Hormon, das aus dem Blut trächtiger Stuten gewonnen wird. Warum? Weil dieses Hormon ein Booster ist in der industriellen Tierzucht. Setzt man es bei Muttersauen ein, werden sie schneller und alle gleichzeitig trächtig. Sie bringen ihre Ferkel nahezu gleichzeitig zur Welt. Für die fleischproduzierende Schweineindustrie werden so alle Arbeitsschritte getaktet: künstliche Befruchtung, Geburt, Mast und Schlachtung.

Für die PMSG-Produktion will Island die Produktionskapazitäten auf bis zu 20.000 Blutstuten erweitern. Das bedeutet in Zahlen: Bis zu 20.000 "Schlacht"fohlen als Nebenprodukt. Bis zu 30 % aller Islandpferde wären dann Blutstuten. Ein Weidebedarf so gross wie dreimal die Fläche der Hauptstadt Reykjavik.

Dabei gibt es alternative, synthetische Produkte und zootechnische Massnahmen, um die Brunst bei Muttersauen auszulösen. Und es gibt die beste Lösung: Schluss mit der quälenden Massenproduktion von Ferkeln. Denn dieses Geschäft hat nur ein Ziel, massenweise billiges Schweinefleisch zu produzieren. Auf Kosten der Ferkel und der Muttersauen. Auf Kosten der Pferde in Island.

Wir wollen, dass das Qualhormon PMSG nicht mehr produziert und eingesetzt wird. Ein erster Schritt ist: Die Öffentlichkeit muss davon erfahren und Druck auf die isländische Regierung aufbauen. Helfen Sie uns dabei mit Ihrer Stimme.

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