Einsatzberichte nach Land:

02. April 2026

Lämmertransporte vor Ostern: Gebrochene Beine, kein Wasser, kaum Platz

Gemeinsam mit Essere Animali waren wir in Italien unterwegs, um Lämmertransporte zu kontrollieren.

Gemeinsam mit der italienischen Organisation Essere Animali haben wir kurz vor Ostern Langstreckentransporte von Lämmern nach Italien kontrolliert. Dabei dokumentierten wir zahlreiche Verstöße gegen die Tiertransportverordnung – darunter etwa verletzte Tiere, die trotz gebrochener Beine weitertransportiert wurden. Wir zeigten zwei Transporter an.…

25. Februar 2026

Offener Brief: EU-Recht in Islands Pferdeblutindustrie endlich konsequent durchsetzen

Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus der EU und Island fordern wir in einem offenen Brief die konsequente Durchsetzung des EU-Rechts in der isländischen Pferdeblutindustrie. Für uns ist klar: Die Blutentnahme bei trächtigen Stuten für PMSG ist kein landwirtschaftlicher Nebenerwerb, sondern ein wissenschaftliches Verfahren gemäss der…

23. Februar 2026

Statt 9000 Kilometer über Land und Meer: 164 dänische Rinder werden nach Kasachstan geflogen

Die Jungrinder aus Dänemark vor der Abfahrt im Stall in Tschechien.

Im November 2025 sollten dänische Jungrinder auf einem rund 9000 Kilometer langen Transport von Tschechien nach Kasachstan verbracht werden – über mehrere Länder, auf der Straße und auf See. Wir bereiteten uns darauf vor, eine der längsten Routen zu dokumentieren, die wir je recherchiert haben. Doch der Einsatz nahm eine unerwartete Wendung.

04. Februar 2026

Kontrollen von Tiertransporten bei Minusgraden

Diese Ferkel werden unter viel zu engen Platzverhältnissen von Dänemark bis nach Polen transportiert.

Bei winterlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben wir gemeinsam mit der französischen NGO Welfarm Tiertransporte auf einer zentralen polnischen Autobahn kontrolliert. Unsere Beobachtungen zeigen erneut, wie problematisch die Bedingungen für viele Tiere auf Europas Straßen sind.

01. Februar 2026

Frachter "Darla" bleibt vorerst im Hafen – unsere Intervention zeigt Wirkung

Das Tiertransporschiff "Darla" liegt aktuell in Cartagnea am Hafen. (Archivbild)

Am Mittwoch hätte das Tiertransportschiff "Darla" mit fast 8.000 Schafen nach Algerien auslaufen sollen – trotz schlechtem Wetter. Unsere Warnung an die Behörden hat das Schiff vorerst gestoppt, doch der Fall zeigt einmal mehr: Die aktuellen EU-Vorschriften für Tiertransporte auf See sind unzureichend, wissenschaftliche Erkenntnisse werden…

15. Januar 2026

Gemeinsamer Brief an Bundesminister Rainer: Wir fordern PMSG-Verbot in Deutschland

Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund appellieren an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), die Gewinnung, Anwendung und den Import des Fruchtbarkeitshormons PMSG zu verbieten. Unsere Recherchen belegen wiederholt schweres Tierleid auf Blutfarmen in Südamerika und Island – ein Verzicht auf das Hormon ist sowohl…

13. Januar 2026

Neuer Film über das Leid der Blutstuten in Südamerika

Nach über zwei Jahren Recherche veröffentlichen wir einen neuen Film über das Leid der Blutstuten in Uruguay und Argentinien. Unsere Dokumentation zeigt, wie trächtige Stuten in Uruguay und Argentinien ausgebeutet werden. Zwang, Panik und unbehandelte Verletzungen gehören zum Alltag. Renommierte Expertinnen und Experten ordnen die Aufnahmen aus…

23. Dezember 2025

Einsatz für die Lämmer in Italien

Die letzten Tage waren wir zwischen Slowenien und Italien unterwegs, um Lämmertransporte zu kontrollieren. Insgesamt haben wir neun LKWs überprüft. Abgesehen von kleineren Verstößen – etwa zu niedriger Deckenhöhe oder Tränken, die für Lämmer ungeeignet sind – konnten wir keine gravierenden Missstände feststellen. Das überrascht uns positiv, denn in…

28. November 2025

Spiridon II: Mindestens 340 tote Tiere – die Überlebenden in Libyen ausgeladen

Das "Schiff des Grauens", die Spiridon II, vor Anker in der Türkei (Bild vom 10. November 2025).

Eine solche Tragödie darf sich nie wiederholen. Wir haben die Unterschriften bei der WOAH eingereicht und fordern eine Untersuchung des Falls sowie ein Verbot des Transports lebender Tiere auf hoher See!