Einsatzberichte nach Datum:

04. Februar 2026

Kontrollen von Tiertransporten bei Minusgraden

Diese Ferkel werden unter viel zu engen Platzverhältnissen von Dänemark bis nach Polen transportiert.

Bei winterlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben wir gemeinsam mit der französischen NGO Welfarm Tiertransporte auf einer zentralen polnischen Autobahn kontrolliert. Unsere Beobachtungen zeigen erneut, wie problematisch die Bedingungen für viele Tiere auf Europas Straßen sind.

01. Februar 2026

Frachter "Darla" bleibt vorerst im Hafen – unsere Intervention zeigt Wirkung

Das Tiertransporschiff "Darla" liegt aktuell in Cartagnea am Hafen. (Archivbild)

Am Mittwoch hätte das Tiertransportschiff "Darla" mit fast 8.000 Schafen nach Algerien auslaufen sollen – trotz schlechtem Wetter. Unsere Warnung an die Behörden hat das Schiff vorerst gestoppt, doch der Fall zeigt einmal mehr: Die aktuellen EU-Vorschriften für Tiertransporte auf See sind unzureichend, wissenschaftliche Erkenntnisse werden…

30. Januar 2026

Öffentliche Aktion gegen Tiertransporte in Athen

Iris Baumgärtner erklärt, warum die aktuelle Tiertransportverordnung nicht ausreicht. Im Vordergrund links die Europaabgeordnete Tilly Metz.

In der Metro-Station Syntagma im Zentrum Athens organisierte die griechische NGO „A Promise to Animals“ eine öffentliche Veranstaltung zu Lebendtiertransporten. Nebst Filmmaterial, das die Realität der Lebendtiertransporte sichtbar macht, gab es auch eine Diskussionsrunde, bei der unsere Projektleiterin Iris Baumgärtner zusammen mit Vertreter:innen…

27. Januar 2026

Tiertransporte auf See im Fokus – Maria Boada Saña referiert auf Konferenz in Paris

Maria Boada Saña erklärt den Teilnehmenden, warum Tiere beim Schiffstransport nicht nur in Ausnahmefällen, sondern systemisch leiden.

Vergangene Woche hat eine Fachkonferenz im Palais du Luxembourg in Paris Einblicke in die Realität von Lebendtiertransporten auf See gewährt. Unsere Projektleiterin für Schiffstransporte, Maria Boada Saña, hat dort als Expertin die strukturellen Ursachen des Tierleids bei EU-Exporten per Schiff aufgezeigt.

13. Januar 2026

Neuer Film über das Leid der Blutstuten in Südamerika

Nach über zwei Jahren Recherche veröffentlichen wir einen neuen Film über das Leid der Blutstuten in Uruguay und Argentinien. Unsere Dokumentation zeigt, wie trächtige Stuten in Uruguay und Argentinien ausgebeutet werden. Zwang, Panik und unbehandelte Verletzungen gehören zum Alltag. Renommierte Expertinnen und Experten ordnen die Aufnahmen aus…

23. Dezember 2025

Einsatz für die Lämmer in Italien

Die letzten Tage waren wir zwischen Slowenien und Italien unterwegs, um Lämmertransporte zu kontrollieren. Insgesamt haben wir neun LKWs überprüft. Abgesehen von kleineren Verstößen – etwa zu niedriger Deckenhöhe oder Tränken, die für Lämmer ungeeignet sind – konnten wir keine gravierenden Missstände feststellen. Das überrascht uns positiv, denn in…

11. Dezember 2025

Brief an IMO: Zusammen mit 35 weiteren Organisationen fordern wir dringende internationale Regeln für Tiertransportschiffe

Gemeinsam mit 35 weiteren Tierschutzorganisationen fordern wir die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf, endlich verbindliche internationale Vorschriften für Tiertransportschiffe einzuführen. Grund ist die zunehmende Zahl an Vorfällen und eine immer älter werdende Flotte von Tiertransportschiffen. Dies gefährdet Tiere, Menschen, die…

28. November 2025

Spiridon II: Mindestens 340 tote Tiere – die Überlebenden in Libyen ausgeladen

Das "Schiff des Grauens", die Spiridon II, vor Anker in der Türkei (Bild vom 10. November 2025).

Eine solche Tragödie darf sich nie wiederholen. Wir haben die Unterschriften bei der WOAH eingereicht und fordern eine Untersuchung des Falls sowie ein Verbot des Transports lebender Tiere auf hoher See!

 

17. November 2025

Das Horror-Schiff kehrt zurück – Spiridon II auf Todeskurs nach Uruguay

Die Spiridon II ist wieder auf dem Weg nach Uruguay, die überlebenden Tieren sind noch immer an Bord. Die wenigsten dürften die Überfahrt überleben.

Die Qual der Tiere nimmt kein Ende: Nachdem die "Spiridon II" wochenlang vor der türkischen Küste festlag und keine Entladeerlaubnis erhielt, hat der Frachter nun wieder Kurs auf Uruguay genommen. Für die fast 3.000 Rinder an Bord – die Hälfte davon trächtig – bedeutet das einen weiteren Monat eingepfercht auf dem Schiff. Futter und Wasser sind…